OUT IN THE DISTANCE — Drawing, Space, Words & Time, 1996
OUT IN THE DISTANCE ist die Werkgruppe /02 in Volumen II des Hoier.works Netzwerks: 27 signierte Blätter, ausgeführt 1996 von Heiner H. Hoier. Gouache, Bleistift, Pigmente und Tusche auf Karopapier — ein Künstlerbuch, das Zeichnung und Malerei mit Text verschränkt. In die Blätter eingelassen sind Passagen aus den Notebooks (1990): eine bild-textliche Reflexion über die Grenze, den Aspektwechsel des Blicks, transversale Durchdringung, die Gleichzeitigkeit der Wahrnehmung und das Sehen als Positionswechsel im Raum und im Bewusstsein. Der Untertitel — Drawing, Space, Words & Time — benennt die vier Achsen des Werks. Publiziert vom SLEEPING DOGS UNLIMITED ART PLATEAUS, kuratiert von Erika Margrit Fröhli.
OUT IN THE DISTANCE is Werkgruppe /02 in Volumen II of the Hoier.works Network: 27 signed sheets, executed 1996 by Heiner H. Hoier. Gouache, pencil, pigments and ink on squared paper — an artist's book that interlaces drawing and painting with text. Set into the sheets are passages from the Notebooks (1990): an image-textual meditation on the boundary, the aspect-change of the gaze, transversal interpenetration, the simultaneity of perception, and seeing as a change of position in space and in consciousness. The subtitle — Drawing, Space, Words & Time — names the work's four axes. Published by SLEEPING DOGS UNLIMITED ART PLATEAUS, curated by Erika Margrit Fröhli.
Gouache, pencil, pigments and ink on paper / Gouache, Bleistift, Pigmente und Tusche auf Karopapier — mit Text (Worte aus den Notebooks)
Surface
Paper (squared / graph paper — Karopapier)
Edition size
27 signierte Blätter / 27 signed sheets (Unikate)
Text source
Words from the Notebooks (1990) · incl. Ludwig Wittgenstein (Vorlesungen)
Languages
Deutsch (primary) · English
Date Published (digital edition)
2026-08-13
Werkgruppe
/02 — Volumen II
Curator
Erika Margrit Fröhli
Publisher
SLEEPING DOGS UNLIMITED ART PLATEAUS
Network
HOIER.works
Presentation
Slide-based digital catalogue (37 slides)
Curatorial Note
Diese Veröffentlichung ist als integraler Bestandteil eines umfassenden Werkganzen zu verstehen und verweist auf einen größeren künstlerischen Zusammenhang. Die einzelnen Werkgruppen fokussieren eine kohärente künstlerische Thematik, ohne den Anspruch aufzugeben, auch das Gesamtwerk in seiner Vielschichtigkeit zu repräsentieren. Die Gesamtheit der Teilbereiche fügt sich in den Kontext von Ausdrucksformen ein, der fortlaufend und in variierenden Perspektiven und Ansätzen die Problematik der Darstellungsweisen grundlegender Phänomene künstlerischen Bewusstseins reflektiert. Ziel ist es, innerhalb dieses offenen Prozesses Anschauungen zu entwickeln, die weniger abschließend als vielmehr forschend, prozesshaft und ergebnisoffen zu verstehen sind.
This publication is to be understood as an integral part of a comprehensive body of work and refers to a larger artistic context. The individual Werkgruppen focus on a coherent artistic theme without abandoning the claim of representing the complete œuvre in its multilayered nature. The totality of the sub-areas fits into a context of expressive forms that continuously, and from varying perspectives and approaches, reflects on the problematics of how fundamental phenomena of artistic consciousness can be represented. The aim is to develop, within this open process, views that are less conclusive than rather investigative, processual, and open-ended.
Slide-Texte — Worte aus den Notebooks (1990)
Die Werkgruppe OUT IN THE DISTANCE (27 Blätter, Gouache, Bleistift, Pigmente und Tusche auf Karopapier, 1996, von Heiner H. Hoier) integriert auf einzelnen Slides Passagen aus den Notebooks (1990) sowie ein zitiertes Diktum aus Ludwig Wittgensteins Vorlesungen. Leitmotive sind die Grenze und ihre Überschreitung, der ästhetische Positions- und Aspektwechsel des Blicks, transversale Durchdringung, die Gleichzeitigkeit der Wahrnehmung und die Analogien zwischen Ästhetik, Sprache und moderner Physik (Quantenmechanik, Dunkle Materie, Urknall).
Slide 3 — Aufteilung des Ganzen, rhizomatisches Beziehungsgeflecht
(…) In wie viele Bereiche teilt sich etwas Ganzes auf? In Sprache, Malerei, Zeichnung und Narration und alles dies ist wiederum in sich aufgeteilt in die jeweils Ihnen eigenen weiteren Bereiche. So gibt es ein unendliches, rhizomatisches Beziehungsgeflecht, dass eine ästhetische Tiefenstruktur erheblicher Weite und Dichte knüpft. Und das Wesentliche: man sieht es nicht. Weder auf den ersten, noch auf dem zweiten Blick. Wir sind ausgeschlossen aus diesen verborgenen Inversionen und können erst verstehen, nachdem wir einen anderen Blick erlernt haben (…)
Notebook
Slide 4 — Grenzüberschreitung und mentaler Zustand
(…) Wenn wir eine Grenze überschreiten, verlassen wir dann einen inneren Zustand, um einen anderen einzunehmen? Kann man einen mentalen Zustand überhaupt so verlassen, wie man ein Haus verlässt? Oder sollte man lieber sagen, dass wir anders zu fühlen beginnen? Oder zu sehen? Oder zu denken? Denken wir wirklich anders? Nehmen wir nicht alles mit, was wir sind? Sind Grenzen nicht letztlich nur ein Hinweis auf dem Weg zur Einheit, die sich lediglich in unterschiedlichen, parallelen Wirklichkeiten unterteilt? (…)
Notebook 1990
Slide 5 — Grenzen als Suche nach Einheit
(…) In Wahrheit ist das Überschreiten von Grenzen die Suche nach Einheit. Von einem scheinbar anderen Wunschgedanken ist beispielsweise die Wissenschaft getrieben, mehr noch als der unwissenschaftliche Mensch selbst. In der Summe ihrer Erkenntnisbemühungen sucht sie den Ursprung allen Anfangs.
Notebook 1990
Slide 8 — Das Wesen der Grenze
Das ist das Wesen der Grenze: Sie trennt die erfahrbare Realität von der unbekannten Wirklichkeit ihres Ursprungs. Aber ist das wirklich eine Grenze? Ist das Wesen der Grenze nicht vielmehr der Beginn der eigenen existenziellen Gegenwart? Würden wir das verstehen, würde der Willkürcharakter von Grenzen in unserem Alltag seinen Schrecken verlieren. Grenzen repräsentieren unsere Vorstellung von innen und außen.
Notebook 1990
Slide 9 — Vertauschung von Innen und Außen
Die Negation dieser Vorstellung besteht darin, dass sich Innen und Außen durch einen bewussten Positionswechsel vertauschen lassen. Aber vielleicht gibt es diese Grenze gar nicht, sondern sie ist eine notwendige willkürliche Ordnung des Denkraums. Wenn ich eine Grenze überschreite, verlasse ich den Ort, von dem aus ich das Jenseitige der Grenze als Außen verstand (den Betrachtungsort dagegen als Innen). So vertausche ich nicht nur meine Standorte, sondern auch deren Implikationen, Bezeichnungen und Beziehung zueinander.
Notebook 1990
Slide 10 — Ästhetischer Richtungswechsel: die dunkle Seite des Mondes
Dieses Phänomen der Relationen verändert nicht nur das räumliche und zeitliche Wahrnehmen und Sehen, sondern das gesamte Denken. Diese Richtungsänderung ist dennoch auch eine ästhetische. Vielleicht ist sie ausschließlich eine ästhetische und keine topographische (oder kognitive): Wir wenden den Blick und sehen dasselbe aus einem anderen Winkel. Die Veränderung des Blicks ist ein Positionswechsel im Raum und im Bewusstsein. Ästhetisch ist er einem Positionswechsel innerhalb des Denkens, d. h. im Denken, äquivalent. Das Bekannte zeigt sich als das Potenzielle, eine andere szenische Morphologie – wie die dunkle Seite des Mondes.
Notebook 1990
Slide 13 — Selbstgewissheit, Konvention und Macht
Gibt es eine Selbstgewissheit? Das ist eine gute Frage, denn wenn wir glauben, die Konvention sei Teil der Formel, die uns das Verständnis der Wirklichkeit legitimiere und damit unseren Glauben an Gewissheit beweise, dann unterstellen wir, dass es nur einen Standort und nur eine Antwort geben könne. Sind dadurch nicht eben Missverständnisse programmiert? Haben wir hier nicht die Ursache für die willkürliche Begründung der Berechtigung von Grenzen überhaupt gefunden? Kann damit nicht jeder Machtanspruch begründet werden, jede Willkür, die sich dem anderen gegenüber überlegen dünkt? Wäre das nicht in Wirklichkeit eine instrumentelle Selbstzerstörung, die sich in der Maske der Aufwertung des Einen durch die Begrenzung zum Anderen in unser Denken einschleicht, um unseren Wunsch nach Macht und Einzigartigkeit zu bestätigen?
Notebook 1990
Slide 14 — Vereinzelung und ästhetische Erfahrung
….. Beides ist jedoch zersetzend, weil das Einzigartige als egoistisches Ideal verkannt und sein wahrer Gehalt als willkürlicher Wesenszug in den Dienst einer verhängnisvollen Vereinzelung, Separierung und Selektion gezwungen wird. Denn die Vereinzelung ist das Problem, an dem der Mensch leidet. Sie begünstigt die fremdgesteuerte Verfügbarkeit, weil sie nichts Elementares mehr relativieren kann. Die ästhetische Erfahrung ist dagegen ein solcher elementarer Wert, ein Erfahrungswert, den das Ich als Teil des Ganzen nicht weiter entpersonalisiert zerteilen kann. Wir erfahren also im Wechsel der Positionen eine Durchwanderung des Raumes und der Zeit, eine Reise um das Objekt der Welt herum.
Notebook 1990
Slide 16 — Das Welt-Objekt, Echo und Licht
Wir suchen das Welt-Objekt in seiner Vieldimensionalität und werden erst dadurch zu einem ganzheitlichen Reflektor des Vorkommenden, des Daseins überhaupt. Ähnlich wie ein Echo oder das Licht, das sich nach einer langen Reise durch den Raum an der Materie bricht, um Datum der materiellen Welt zu werden und so Form und Inhalt zu einer Entsprechung retinaler und zerebraler Gestaltgleichheit zusammenzuführen.
Notebook 1990
Slide 18 — Interdisziplinarität und ihre Grenzen
Wenn man den ästhetischen Richtungswechsel nur mit Interdisziplinarität übersetzt, läuft man möglicherweise Gefahr, beide Begriffe unangemessen festzulegen. Denn der Begriff intendiert zwar eine Grenzüberschreitung, belässt aber gleichzeitig eine Grenze zwischen den geschiedenen Bereichen in ihren Sphären, ihren Reservationen.
Note book Nr. 60
Slide 19 — Transversale Konstellation
(…) Soll dagegen eine Durchdringung der Sphären erfolgen, ein Wechselverhältnis mit entsprechenden Auswirkungen auf das jeweils Unterschiedene, so wäre es angemessener, von einer transversalen Konstellation zu sprechen. Im Prozess der Transversalität ergeben sich Überschneidungen im Raum, frei bewegliche Durchdringungen, in denen sich die Autonomien plötzlich komplementär zueinander verhalten.
(…) Denn „fest-stellen" intoniert sprachgeschichtlich einer Sache ihren Zeit-Charakter zu nehmen. Der symbolische Ausspruch des Begriffs will der Verewigung Vorrang geben und dies soll geschehen durch die Separierung des Objekts von seiner raumzeitlichen Natur. Man kann sagen, kaum ein anderer Zugriffs- und Bezeichnungsprozess zieht so rigorose Grenzen wie diese semantische Implikation. Wenn wir etwas feststellen, dann haben wir es scheinbar der kontextuellen Bezüglichkeit entrissen und durch den Verstand arretiert. Was ist wirklich geschehen, was unbemerkt ausgesprochen? Wir sagen, dass Sicherheit nur zu haben ist, wenn wir das Gemeinte von seiner einflussoffenen Natur trennen. Erst wenn es uns gelingt eine vollkommene Stellvertretung abzuleiten, ergibt sich das Gefühl der Erkenntnis.
Notebook 1990
Slide 21 — Kumulation der Farben, das Bild im Inneren
(…) Hier formulierten sich Fragen zur transformierten Natur, die die begrenzten und systemimmanenten Sachverhalte unterlaufen könnten. Beobachten wir nicht genau dieses Phänomen bei der Kumulation von Farben? Vollzieht sich durch die Korrespondenz chromatischer Daten nicht etwa eine ästhetische Berührung des sensuellen Phänomens? Vielleicht ist es nur ein Trugschluss, aber sollte man nicht fragen, was das Bild im Inneren zusammenhält?
Notebook 1990
Slide 22 — Farbmischung, Urknall, Aggregatzustand
(…) Wird es überhaupt zusammengehalten? Und wenn ja, wovon? Ist es nicht diese Ur-Situation, in der sich die geheimnisvollen Vorgänge vollziehen, die wir – wie wir glauben – aus verdichteter Materie kennen? Dort, wo alle Positionen des Lebens schon geordnet waren, bevor sie durch den Urknall und eine rätselhafte Atomisierung als Universum explodierten und das raumzeitliche Koordinatensystem für alles folgende Leben installierten? Wenn aus einem Gelb und Blau Grün wird, werden Abgrenzungen überschritten, ästhetische Grenzen durch chromatische Sinnesdaten überwunden und ineinander verschmolzen. Sie gehen in einen neuen, anderen Aggregatzustand über. Wie ist das möglich? Die chemischen Prozesse können wir letztlich auch nur als Phänomene begreifen.
Notebook 1990
Slide 23 — Zum KPPP-Phänomen: Aspektsehen (Wittgenstein)
Wir neigen zu der Behauptung, dass wir etwas entdeckt haben, was in interner Relation zu dem Laubwipfel steht, sobald wir bei Betrachtung des Laubes aus einem bestimmten Blickwinkel das Gesicht des Mannes erkennen. Man kann das Laub nicht zeichnen, so dass die Aussage, dort sei ein Gesicht, überflüssig ist. Es ist ein geometrischer Satz, dass in dem Laub das Gesicht eines Mannes steckt. Dennoch ist es ein neues Erlebnis, wenn man das Gesicht sieht (unser Gesichtseindruck hat sich geändert). Aber muss man nicht einräumen, dass neue Erlebnis wäre unmöglich gewesen, wenn das alte nicht so gewesen wäre, wie es nun einmal war? Wir kommen, wie es scheint, nicht umhin zu sagen, dass das neue Erlebnis in dem alten schon vorgebildet war, oder das wir etwas Neues gefunden haben, was im Wesen des ursprünglichen Bildes bereits angelegt war.
Ludwig Wittgenstein / Vorlesungen
Slide 25 — Gleichzeitigkeit der Wahrnehmung, Quantenmechanik
(…) Damit fällt der Vorgang wieder zurück in die Frage nach der Wechselwirkung ästhetischer Zustände und Bedingungen. Wir erkennen ein Beispiel für die Gleichzeitigkeit der Wahrnehmung. Wenn man übertreiben will, kann man fragen: Gibt es ein besseres Beispiel für die Quantenmechanik, (…)
Note book Nr. 60
Slide 26 — Lokale Wunder: das Teilchen an zwei Orten
(…) die uns von lokalen Wundern erzählt, von einem Teilchen, das sich an zwei Orten gleichzeitig befindet, bereits ausgetreten aus einer Röhre, bevor es darin eingetreten ist? Dort, wo Leben ist, werden Grenzen überschritten, und dort, wo sie überschritten werden, bleibt das Überschrittene, so scheint es, als verloren zurück. Ist es wirklich so? Kann man denn behaupten, dass Unterschiede nur eine Laune sind, die ihre Kausalität verdecken will?
Note book Nr. 60
Slide 28 — Dunkle Materie, Duchamp und die vierte Dimension
(…) Warum sollte es so sein? Vielleicht, weil die Wahrnehmung selektieren muss, um sich selbst begründen zu können? Dann gäbe es keine Polaritäten und somit auch keine Energie. Wir sind darauf aus, den Gegensatz zur Dunklen Materie zu finden, den die ergänzende Seite unserer sichtbaren Welt verbirgt. Denn wenn unsere dreidimensionale Wirklichkeit zweidimensionale Schatten wirft, dann ist es, wie Duchamp sinnierte, nicht ausgeschlossen, dass unsere dreidimensionale Wirklichkeit der Schatten einer vierten Dimension ist. Im Wissen um die Grenze denkt das Denken nur an sich selbst. (…)
Note book Nr. 60
Slide 29 — Das Unsagbare hinter dem Denken
(…) Selbst das, was hinter dem Denken noch immer spricht, ohne dass wir es verstehen, gehört dazu. Denn nichts wäre gesagt, wenn es nicht angesichts des Unsagbaren gesagt werden wollte. So ist das scheinbar Entschiedene des Diesseitigen nur scheinbar entschieden. Es ist entschieden, weil es von seiner wahren Unentschiedenheit weiß.
Note book Nr. 60
Slide 30 — „Bleibt in der Trennung!": das Unverbundene
(…) „Die Hauptgefahr: in etwas hineinzustolpern, dass alles verbindet. Bleibt in der Trennung!" Das Unverbunden wird zur Garantie der Freiheit. Aber erst in seiner Widerspiegelung als Ganzes erkennt es auch Wahrheit. Das Unterschiedene nötigt dem Denken die Frage nach der Natur des Unterschieds ab um sie zu suchen. Ein Wesensmerkmal seiner Natur ist, das es auf Selbstbehauptung aus ist. So lässt sich am besten leugnen, dass es möglicherweise gar nicht existiert oder nur in subalterner Form: als Schatten einer unsichtbaren Dimension (…)
Note book Nr. 60
Slide 31 — Selbstbehauptung des Unterschiedenen
(…) Deshalb muss es sich behaupten. Und die in diesem notwendigen Willen wohnende Rücksichtslosigkeit beansprucht das Recht auf Marginalisierung alles anderen. Das ist die Selbstverkennung die von dem Unterschiedenen unbeabsichtigt präferiert wird. Sie zerstört, was sie ängstlich sichern möchte. Die Gleichzeitigkeit der Wahrnehmung ist eines der größten Rätsel, …
Note book Nr. 60
Slide 32 — Semantische Analyse von „feststellen"
(…) Würden wir eine semantische Analyse des alltagssprachlichen Begriffs „feststellen" durchführen, so würde uns dies Hinweise auf den eben beschriebenen merkwürdigen Vorgang geben, denn hier operiert unser Denken beispielhaft mit seiner Verweltlichung durch Sprache. Das Denken zeigt sich, wie es ist. (…)
Note book Nr. 60
Heiner H. Hoier
Heiner H. Hoier (* 1944, Bremen) ist ein deutscher Zeichner, Maler, Autor und Hochschullehrer. Er studierte Grafik und Malerei an der Hochschule für Künste Bremen und war Professor an der Hochschule für angewandte Wissenschaften München (1983–2005). Sein Gesamtwerk ist unter hoier.works als Netzwerk autonomer Werkgruppen organisiert.
Heiner H. Hoier (born 1944 in Bremen, Germany) is a German draughtsman, painter, author and academic. He studied graphic arts and painting at the University of the Arts Bremen (Hochschule für Künste Bremen) and was Professor at the Munich University of Applied Sciences (Hochschule für angewandte Wissenschaften München) from 1983 to 2005. His complete body of work is organised at hoier.works as a network of autonomous work groups.
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Works in the Hoier.works Network
OUT IN THE DISTANCE is part of Volumen II of Heiner H. Hoier's body of work, alongside the following related works: